Kiefer veröffentlicht seine EP „Bridges“

Ich bin beeindruckt: gerade bin ich bei Whudat über den US-Produzenten Kiefer gestolpert und habe mir sein neuestes Werk mit dem Titel „Bridges angehört. Eine sechs Stücke starke EP, die sich wirklich interessant anhört.

Kiefer ist ausgebildeter Musiker und Produzent und hat an der Universität in Los Angeles Jazz studiert, u.a. beim renommierten und bekannten Jazzgitarristen Kenny Burrell. Schon vor seinem Studium experimentierte Kiefer mit Beats, die er im Anschluss an sein Studium mit Jazz kombinierte. Die Besonderheit dabei: Kiefer benutzt offenbar weder Samples noch Drum-Breaks. Allein seine eigene Beat-Programmierung und die von ihm als Multi-Instrumentalist eingespielten Melodien und Arrangements sind zu hören.

Während Kiefer sich bei vergangenen Produktionen wohl auf die Symbiose von Beats und Piano fokussierte, kommen nun bei „Bridges“ einige Instrumente hinzu, ebenso wie Synthesizer-Sounds. Dementsprechend wirken die 6 Songs der EP auch unheimlich warm und weich und ausgesprochen gechillt. Angetan hat es mir dabei vor allem der letzte Song „Grand Canyon“, der mit leicht verschleppten Drums auskommt und einer sehr eingängigen Piano-Melodie.

Kiefer auf Tour – auch in Deutschland

Übrigens: Kiefer ist kein produzierender Stuben- bzw. Studiohocker. Er ist auf Tour und wird neben einigen Auftritten in den USA, ab dem 3. Mai auch in Europa unterwegs sein, unter anderem mit 2 Auftritten in Deutschland (Frankfurt und Berlin). Begleitet wird er von Jazzmusikern: Jonah Levine (Posaune + Keyboard), Sam Gendel (Saxophon), Andy McCauley (Bass) und Will Logan (Schlagzeug).

3. Mai: Zürich @ Moods
4. Mai: Frankfurt @ Kunstverein Familie Montez
5. Mai: Berlin @ Gretchen
6. Mai: London @ Oslo
8. Mai: Bristol @ Thekla
9. Mai: Manchester @ YES
10. Mai: Paris @ Hasard Ludique

Für die Spotify-Nutzer unter Euch: „Bridges“ kann man natürlich auch über Spotify stream:

Schreibe einen Kommentar